Gründe für die Einrichtung der Offenen Ganztagsschule in Lunden
- Der Bedarf bei Schülern und Eltern wurde ermittelt. Für 81 Kinder wurde Interesse angemeldet. Somit ist die Nachfrage groß, der Bedarf an der Einrichtung ist vorhanden.
- Der Bildungsstandort Lunden wird gestärkt. Die Existenz und Fortführung der drei Schularten Grund-, Haupt- und Realschule in Lunden wird gesichert.
- Die Einrichtung einer Regionalschule in Lunden wird gesichert: eine Schule mit begabungsgerechtem, gemeinschaftlichem Lehren und Lernen in der Region für die Region!
- Die bereits vorhandenen sehr umfangreichen zusätzlichen Angebote der Schule und des Schulträgers an der RGH Lunden mit Außenstelle Lehe (in Lunden gilt: „Mehr als nur lernen!“) werden z. T. besser ausgelastet, z. T. deutlich erweitert. Damit wird auch die demografische Entwicklung mit zurückgehenden Schülerzahlen berücksichtigt.
- Schule und Schulträger sichern dadurch einen fortlaufenden Weg von den Kindertagesstätten vor Ort zur RGH Lunden (Kl. 1 bis 9 / 10) - auf direktem Wege von der Kinderkrippe zum Schulabschluss (außer Abitur): kindgerecht, begabungsgerecht, überschaubar und familienfreundlich!
- Die Möglichkeiten gemeinsamen schulart- und jahrgangsübergreifenden Lernens und Beschäftigens wird so gefördert.
- Die Schule, der Schulstandort und der Wohnort Lunden u. U. wird so auch für Familien mit Kindern attraktiver.
- Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus wird weiter gestärkt.
- Die Abwanderung von Schülern an andere Schulen (Freiheit der Schulwahl) kann so verhindert werden. Dies gilt auch für die Schüler, die nach der 4. Grundschulklasse mit einer Realschulempfehlung in die weiterführende Schule wechseln und jetzt zwischen einer Realschule als „Offene Ganztagsschule“ und dem Gymnasium (größere Einheit, anonymer, längere Fahrtzeiten, keine Ganztagsbetreuung usw.) wählen können.
- Die Räumlichkeiten für den Start am 1. 8. 2008 müssten ausreichen, für weitere Planungen steht ausreichend Zeit zur Verfügung. Außer den vorhandenen 3 Räumen im Grundschulteil sind dies die Sporthallen, die Schulküche, der Computerraum, der Werkraum, der Raum für Textiles Werken, der Kunstraum, ggf. weitere Klassenräume und der Musikraum sowie außerhalb der Schule das Freibad und die Sportplätze.
- Alle drei RGH’s im neuen Amt Eider würden so über eine „Offene Ganztagsschule“ verfügen / Chancengleichheit. Im Bereich der vorhandenen bzw. zu erstellenden Räumlichkeiten sind Hennstedt und Tellingstedt im Vorteil. Auch die personelle Besetzung sollte sich im Rahmen der Vorgaben aus Hennstedt bewegen (bei vergleichbaren Schüler- bzw. Nutzerzahlen)!
- Die Liste der zu planenden Freizeit- und Bildungsangebote ist umfangreich – gemeinsam sollte hier ein attraktives Programm entstehen können.
- Die Kinder, die im Rahmen einer „Offenen Ganztagsschule“ ganz besonders von der Betreuung profitieren würden, werden auch durch das (gemeinsame) Einnehmen eines Mittagsessens und nach Bedarf / Anlass durch die „Pädagogische Insel“ am Vormittag gefördert.
- Die „Pädagogische Insel“ (vormittags in der 2. bis 4. Unterrichtsstunde) soll dazu dienen, verhaltensauffälligen Schülern zu helfen, ihnen Konfliktlösungsstrategien an die Hand zu geben, ihnen zu einsichtigem Verhalten und Beurteilen der Konfliktsituation verhelfen, mit anderen tolerant umzugehen, sich anderen gegenüber zu öffnen, professionelle Beratung anzunehmen, sich auf Gespräche im kleinen Kreis einzulassen, eigenes Fehlverhalten zu überdenken, Unterrichtsstörungen zu vermeiden und Gewalt vorzubeugen bzw. abzuwenden.